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Kurt Hessenberg (1908–1994)

Kurt Hessenberg»Gemeinsam ist aber allen Kompositionen, unabhängig von ihrer Entstehungszeit, das Festhalten an der wenn auch oft frei behandelten Tonalität, am melodischen Einfall und der (zum mindesten angestrebten) geschlossenen Form. Bestrebungen der kompositorischen 'Avantgarde' verfolge ich mit Interesse, aber mein Weg ist nicht der des Experimentierens mit dem Material; auch habe ich, außer zu Übungszwecken, mich nie einer wie auch immer gearteten Reihentechnik bedient. Natürlich bemühe ich mich, eine eigenständige Musik zu komponieren, ich schreibe aber das Wort 'neu' klein, und der Grad der 'Aktualität' und somit des derzeitigen Marktwertes interessiert mich wenig.

Zwar überkommen mich gelegentlich Zweifel, ob heutiges Komponieren überhaupt noch sinnvoll ist. Aber die Freude am eigenen Erfinden hat sich bisher immer noch stärker erwiesen als alle Bedenken. Wenn die Musik, die ich schreibe, auch nach einem gewissen zeitlichen Abstand mir selbst gefällt und darüber hinaus einigen Menschen, deren Urteil mir wichtig ist, etwas zu sagen hat, bin ich durchaus zufrieden.«

Diese zentrale Aussage – formuliert am Ende einer etwa 1989 verfaßten Kleinen Selbstbiographie (In: Kurt Hessenberg, Beiträge zu Leben und Werk, hrsg. v. Peter Cahn, 1990 Main) – charakterisiert inhaltlich wie auch in ihrer unprätentiösen Art das Selbstverständnis Kurt Hessenbergs. Seine Ausbildung erhielt der schon als Kind komponierende Hessenberg neben seinem Privatmusiklehrer-Studium in Leipzig bei dem nur wenig älteren Günter Raphael; ein Unterricht, welcher der handwerklichen Strenge des musikalischen Historismus der »Leipziger Schule« verpflichtet war, den jungen Hessenberg jedoch freiließ für den eigenen Werdegang. Die Begegnung mit Kompositionen Johann Sebastian Bachs wurde zentrales Erlebnis seiner Studienzeit. Unter dem Eindruck der Bachschen Musik entstanden zwei Orgelwerke, ein Cembalokonzert und Kammermusik. Später distanzierte Hessenberg sich von den Arbeiten dieser frühen Kompositionsphase.

Mit der Rückkehr nach Frankfurt Anfang der Dreißiger Jahre beginnt die Emanzipation von den Einflüssen der Studienzeit. Ein ungebrochenes Verhältnis zur musikalischen Romantik, insbesondere zu dem Werk Johannes Brahms und Max Regers, bereichert die nun folgenden Werke. Ab dem 1. Streichquartett op. 8 wird die musikalische Sprache sinnlicher und musikantischer, der Satz geschmeidiger und durchsichtiger. Zeitgenössische Musik, zunächst die Paul Hindemiths und später die Béla Bartóks, bringt wichtige Impulse für das eigene Schaffen, wie etwa im 2. Streichquartett op. 16, das Hessenberg als »relativ 'progressiv'« bezeichnet und als seine erste größere, »stilistisch einheitliche« Arbeit betrachtet. Diese Musik ist mit dissonanten Klangschärfen und -härten durchsetzt, wobei die freie Tonalität auf einer Verfremdung der Konsonanz beruht und die Melodik in hohem Maße chromatisch durchsetzt ist.

Zum Höhepunkt einer Reihe von Uraufführungen geriet 1939 die erste Aufführung des Concerto grosso für Orchester op. 18 durch den Dirigenten Gotthold E. Lessing beim Internationalen Musikfest in Baden-Baden. Wilhelm Furtwängler, durch das 2. Steichquartett auf den Komponisten aufmerksam geworden, führte das Concerto mehrere Male mit den Berliner Philharmoniker in Hamburg, Berlin und Dresden auf. Der Dirigent äußerte sich in Briefen sehr anerkennend über Hessenberg und leitete 1944 die Uraufführung der zweiten Symphonie op. 29 in Berlin.

Noch während des Krieges setzte – beginnend mit der Arbeit am Psalmen-Triptychon op. 36 – eine Verlagerung des kompositorischen Schwerpunktes in Richtung geistliche Musik ein. Zudem löste die positive Resonanz der Presse auf dieses Werk und die Auszeichnung der Kantate Vom Werden und Vergehen op. 45 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf im Jahre 1951 zahlreiche Anfragen nach vokalen Werken aus, denen Hessenberg vor allem im Bereich der Kirchenmusik nachkam. Doch schuf Hessenberg besonders in der Zeit nach seiner Emeritierung 1973 auch zahlreiche Werke anderer Gattungen, darunter die Konzerte für Klavier op. 88, für Violine op. 96, für Violoncello op. 100 und für Fagott op. 106 und sein wohl bedeutendstes Streichquartett Nr. 6 op. 98.

Hessenbergs Schaffen deckt nahezu alle Bereiche der Kunstmusik ab: es reicht von schlichter Gebrauchsmusik und choralgebundener Orgelmusik für den Gottesdienst über Klavier- und Kammermusik, Lieder, A-cappella-Chöre, Chorwerke mit Orchester, oratorische Formen und Symphonien bis zur Oper. Dabei gilt die folgende Bewertung für Hessenbergs Gesamtwerk: »Seine Orgelmusik verbindet Satzstrenge mit harmonischer Farbigkeit, Linearität mit melodischer Expressivität, formale Dichte bzw. Konstruktivität mit Liebenswürdigkeit und Wärme der musikalischen Tonsprache. Es ist eine Musik, die Grenzen überschreitet und zwischen extremen stilistischen Positionen vermittelt.« (Rainer Mohrs: Die Orgelwerke von Kurt Hessenberg. In: Kurt Hessenberg, Beiträge zu Leben und Werk, hrsg. v. Peter Cahn, 1990 Main, S. 117)

Wolfgang Mechsner

Zeittafel zurück

1908 Geboren am 17. August in Frankfurt am Main.
1917 Erster Klavierunterricht am Privatlehrerseminar des Dr. Hoch’s Konservatoriums. Erste Kompositionen.
1920 Privater Klavierunterricht an der ,Vorschule‘ des Dr. Hoch’s Konservatoriums.
1923 In wenigen Privatstunden die Grundbegriffe der Harmonielehre.
1927 Im Frühjahr Abitur. Studium in Leipzig. Klavier bei Robert Teichmüller. Harmonielehre und Kontrapunkt, später auch außerhalb des regulären Studiums Komposition bei Günter Raphael.
1931 Abschlußprüfung als ,Staatlich geprüfter Klavierlehrer‘. Übersiedlung nach Frankfurt. Tätigkeit als Klavierlehrer.
1933 Auf die Empfehlung von Karl Straube Tonsatzlehrer am Dr. Hoch’s Konservatorium.
1937 Erste Veröffentlichung (Kleine Suite für Orchester op. 14 bei Leuckart).
1939 Uraufführung des Concerto grosso für Orchesters op. 18 (Konzert Nr. 1) beim Internationalen Musikfest in Baden-Baden.
1940 Nationaler Kompositionspreis für das Concerto grosso für Orchesters op. 18. Daraufhin ein Werkauftrag der Gesellschaft der Musikfreunde Baden-Baden (Konzert für Klavier und Orchester op. 21).
1944 Im Dezember die Uraufführung der Symphonie Nr. 2 op. 29 unter Wilhelm Furtwängler in Berlin.
1947 Seit der Komposition des Psalmentriptychon op. 36 stärkere Hinwendung zu religiös motivierter Musik (Chor- und Orgelwerke). Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit an der Musikhochschule in Frankfurt.
1951 Robert Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf für die Kantate Vom Werden und Vergehen nach Worten von Matthias Claudius op. 45.
1953 Ernennung zum Professor.
1954 4. Streichquartett op. 60 (Werkauftrag des Süddeutschen Rundfunks) und 3. Sinfonie op. 62 (Werkauftrag des Hessischen Rundfunks).
1957 Konzert für Orchester (Konzert Nr. 2) op. 70 (Auftrag anläßlich der 150-Jahr-Feier der Frankfurter Museumsgesellschaft 1958).
1973 Emeritierung. Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt/M.
1978 Uraufführung der auf Anregung von Helmuth Rilling entstandenen Passionsmusik op. 103.
1979 Goethe-Plakette des Landes Hessen.
1994 Am 7. Juni Tod in Frankfurt.

 

Werkverzeichnis zurück

op. 1 Acht Inventionen für Klavier (1930) SMV
op. 2 Variationen über das Weihnachtslied Kommet, ihr Hirten für Klavier (1930, Rev. 1950–1960) Mskr.
op. 3 Kammerkonzert für Cembalo und Streichorchester (1931) Mskr.
op. 4 Sonate d-moll f. Flöte und Klavier (1932) Mskr.
op. 5 Partita über den Choral An den Wasserflüssen Babylons für Orgel (1933) Mskr.
op. 6 Capriccio f. Klavier (1933) Mskr.
op. 7 Struwwelpeter-Suite. 5 Tanzburlesken nach dem Bilderbuch von Heinrich Hoffmann für kleines Orchester (1933) SMV
op. 8 Streichquartett Nr. 1 (1934) Tonger
op. 9 Gelobet seist du, Jesu Christ Choralkantate für 4- bis 8-stimmigen gem. Chor, Sopran- und Alt-Solo, Orchester und Orgel (1934/35) Mskr.
op. 10 Quartett C-Dur für Klavier, Violine, Bratsche und Violoncello (1935) SMV
op. 11 Symphonie Nr. 1 (1935/36 Rev. 1979) Mskr.
op. 12 Sieben kleine Klavierstücke (1935/36) Schott
op. 13 Divertimento für Violine und Klavier (1936 Rev. 1977) Mskr.
op. 14 Kleine Suite für Orchester (1936) Leuckart
op. 15 Dreizehn Lieder nach Gedichten aus Des Knaben Wunderhorn für Sopran und Klavier (1936/37) THIASOS
op. 16 Streichquartett Nr. 2 (1937) Schott
op. 17 Sonatine für Klavier (1937) SMV
op. 18 Concerto grosso (Konzert Nr. 1) für Orchester (1938) Leuckart
op. 19 Fantasie für 2 Klaviere (1938) SMV
op. 20 Suite zu Shakespeares Sturm (1938/39) Eulenburg
op. 21 Konzert für Klavier und Orchester (1939/40, Rev. 1956) Leuckart
op. 22 Fiedellieder, Kantate nach Worten von Theodor Storm für Tenor-Solo, gemischten Chor und Orchester (1939/40) Schott
op. 23 Sonate für Violoncello und Klavier (1941) Schott
op. 24 Kleine Hausmusik, 14 Bagatellen für Klavier (1941) Schott
op. 25 Sonate F-Dur für Violine und Klavier (1942) Schott
op. 26 Trio G-Dur für 2 Violinen und Klavier (1942) Peters
op. 27 Weihnachtskantate nach Worten von Matthias Claudius für 6-stimmigen gem. Chor, Sopran- und Alt-Solo, Orchester und Orgel (1942/43) Schott
op. 28 Fünf heitere Chöre für gem. Chor a cappella (1943) Tonger
op. 29 Symphonie Nr. 2 A-Dur (1943) Schott
op. 31 Wenn ich, o Kindlein, vor dir stehe. 6 Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1943/44) Schott
op. 31 Vier Chorlieder für 4-8-stimmigen Chor a cappella (1944) Schott
op. 32 Zehn Lieder nach Worten von Theodor Storm für Mezzosopran (oder Bariton),Klavier, Violine und Bratsche in wechselnder Besetzung (1944) Schott, Peters
op. 33 Streichquartett Nr. 3 (1944) Schott
op. 34, 1 Sonate c-Moll f. Klavier zu vier Händen (1944) Schott
op. 34, 2 Variationen über ein eigenes Kinderlied für Klavier zu vier Händen (1944) Schott
op. 35 Zehn kleine Präludien für Klavier oder Clavichord (1945) Schott
op. 36 Psalmen-Triptychon für 8-stimmigen gem. Doppelchor, Sopran- und Bariton-Solo, Orchester und Orgel ad.lib. (1945/46) Schott
op. 37, 1 O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens (Motette für 6-stimmigen gem. Chor a cappella (1946) Schott
op. 37, 2 Christe, du Lamm Gottes. Passionsmotette für 5-stimmigen gem. Chor a cappella (1947) Schott
op. 38 Sonate in B für Flöte und Klavier (1947) Schott
op. 39 Konzertante Musik für 2 Streichorchester (1947) Schott
op. 40 Es lebet all’s durch die Liebe. Kantate nach Worten von Angelus Silesius für gem. Chor, Sopran- und Bariton-Solo und Orchester (1946) Mskr.
op. 41 Vier geistliche Lieder durch die Tageszeiten für 4-stimmigen gem. Chor a cappella (1947) Schott
op. 42 Zwei Passionslieder für gem. Chor a cappella (1947) Merseburger
op. 43, 1 Choralpartita Von Gott will ich nicht lassen für Orgel (1947/48) Schott
op. 43, 2 Choralpartita O Welt, ich muß dich lassen für Orgelpositiv (1948) Schott
op. 44 Vier Wiegenlieder für Altstimme und Klavier (1948) Mskr.
op. 45 Vom Wesen und Vergehen. Kantate nach Worten von Matthias Claudius für gem. Chor, Sopran- und Baritonsolo und Orchester (1948) Schott
op. 46 Das sagt, der Amen heißt. Motette nach Offenbarung 3, 14-21 (1948) Schott
op. 47 Lieder und Epigramme nach Gedichten von Goethe für Männerchor a cappella (1949) Schott
op. 48 Streichtrio Nr. 1 (1949) Schott
op. 49 Struwwelpeter-Kantate nach dem Bilderbuch von Heinrich Hoffmann für 1- bis 3-stimmigen Kinderchor, 2 Flöten, Klavier, Schlagzeug ad lib. und Streichorchester (1949) Schott
op. 50 Konzert für 2 Klaviere und kleines Orchester (1950) Schott
op. 51 Lieder eines Lumpen nach Worten von Wilhelm Busch für Tenor und Klavier (1950) Schott
op. 52 Wer nimmer gesungen hat, heut singt er und lobt. Sechs weihnachtliche Lieder nach Worten von Rudolf Alexander Schröder für 4- bis 6-stimmigen gem. Chor a cappella (1950) Merseburger und Evangelische Verlagsanstalt.
op. 53 Trio für Klavier, Violine und Violoncello (1950) Hansen
op. 54 Weihnachtsgeschichte nach Worten von Rudolf Alexander Schröder für 4-stimmigen gem. Chor, Soli (Sopran, Tenor, Bariton, evtl. aus dem Chor zu besetzen), Alt-Blockflöte (oder Querflöte, Oboe, Solo-Violine), Cembalo ad lib. und Streichorchester (1951/51) Schott
op. 55 Sechs geistliche Lieder nach Worten von Albrecht Goes für 4-stimmigen gem. Chor a cappella (1951) Bärenreiter
op. 56 Triosonate in B für Orgel (1951) Schott
op. 57 Kantate vom dankbaren Samariter für kleineren 4- bis 8-stimmigen und großen 4-stimmigen gemischten Chor, Sopran- und Tenor-Solo, Blechbläser und Orgel (1952) Merseburger
op. 58 Drei Wanderlieder (Eichendorff) für Männerchor a cappella (1953) Tonger
op. 60 Streichquartett Nr. 4 (1954) Schott
op. 61 Spielmusik für Streicher (1954) Hansen
op. 62 Symphonie Nr. 3 (1954) Hansen
op. 63,1 Präludium und Fuge für Orgel (1952) Peters
op. 63,2 Toccata, Fuge und Ciacona für Orgel (1952) Peters
op. 64 Sieben Leben möcht ich haben. Acht Gedichte von Albrecht Goes für Altstimme, Altblockflöte (od. Querflöte), Violine, Bratsche und Violoncello (1954/55) Bärenreiter
op. 65 Intrada und Variationen über ein Thema von Jakob Regnart für Orchester (1955) Bärenreiter
op. 66 Fantasie über Sonne der Gerechtigkeit für Orgel (1956) Merseburger
op. 67 Jesus und die Sünderin. Mottete nach Texten aus Lukas 7,36-50 und von Paul Eber für 4-6-stimmigen gem. Chor a cappella (1956) Bärenreiter
op. 68 Allein zu dir, Herr Jesu Christ. Motette nach Texten von Konrad Huber und Psalm 103, 8-17 für 4-8 stimmigen gem. Chor a cappella (1956) Merseburger
op. 69 Drei Chorballaden für 1-3 stimmigen Kinderchor und kleines Orchester (1956/57) Mskr.
op. 70 Konzert für Orchester (Konzert Nr. 2) (1957) Bärenreiter
op. 71,1 Elegie und Burleske für Flöte und Klavier (1958) Leduc
op. 71,2 Capriccio für Oboe und Klavier (1958) Leduc
op. 71,3 Variationen für Klarinette und Klavier (1958) Leduc
op. 71,4 Nocturne und Rondo für Horn (in F) und Klavier (1962/63) Leduc
op. 71,5 Divertimento für Fagott und Klavier (1962/63) Leduc
op. 72 Weinlein, nun gang ein! Kantate für Männerchor, Tenor-Solo und Orchester (1958/59) Schott
op. 73 Sinfonietta für Streichorchester (1959) Hansenop. 74 Trio für Flöte, Violine und Klavier (1959) Hansen
op. 75 Der gestreifte Gast (Text von K.H. Schuster). Heitere Oper in einem Vorspiel und 3 Akten (1961/61 und später) THIASOS
op. 76 Streichtrio Nr. 2 (1963) Mskr.
op. 77 Suite für Flöte und Klavier (1963) Schott
op. 78 Sonate Nr. 1 für Klavier (1963/64) Hansen
op. 79 Sonate Nr. 2 für Klavier (1964) Hansen
op. 80 Acht Gedichte von Hermann Hesse (1966) THIASOS
op. 81 Fünf Gedichte von Gottfried Keller für gem. Chor a cappella (1967) Schott/Bärenreiter
op. 82 Streichquartett Nr. 5 (1967) Bosse
op. 83 Das Gleichnis vom großen Abendmahl Motette für 8-stimmigen Doppelchor a cappella (1967) Hänssler
op. 84 64 Miniaturen (leicht bis ziemlich schwer) für Klavier (1967-1970) THIASOS
op. 85 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist. Motette für 4-8-stimmigen gem. Chor a cappella nach Texten aus dem Alten und dem Neuen Testament sowie von Johann Agricola (1969) Merseburger
op. 86 Variationen-Suite für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett und Kontrabaß (1969)Breitkopf & Härtel
op. 87 Der 126. Psalm. Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird für 4-6 stimmigen Chor a cappella (1969) Schott
op. 88 Konzertante Variationen über ein Thema von Robert Schumann für Klavier und Orchester (1971/72) Mskr.
op. 89 Serenade für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott (1972) Schott
op. 90 Deutsches Ordinarium für Vorsänger, Gemeinde, gem. Chor und Orgel (1972) Verlag Orbis Wort und Bild
op. 91 Partita capricciosa für Klavier zu 4 Händen (1972) Gerig
op. 92 Kammerkonzert für Oboe und kleines Orchester (1973) Leuckart
op. 93, 1 Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. Choralmotette für 4-6 stimmigen gem. Chor a cappella (1974) Schott
op. 93, 2 Nun sich der Tag geendet. Choralmotette für 4-stimmigen gem. Chor a cappella (1974) Schott
op. 94 Sonate für Bratsche und Klavier (1974) Schott
op. 95 Kinderlieder (Christian Morgenstern) für Mezzosopran, Klavier, Violine und Violoncello (1974) THIASOS Mskr
op. 96 Konzert für Violoncello und Orchester (1975) Mskr.
op. 97 Mitten wir im Leben sind Motette für 8-stimmigen Doppelchor a cappella nach Worten von Martin Luther und aus dem 90. Psalm (1975) Mskr.
op. 98 Streichquartett Nr. 6 (1975/76) Mskr.
op. 99 Quartettino für 4 Flöten (Fl. 4 = Altfl.) (1976) Zimmermann
op. 100 Konzert für Violine und Orchester (1976) Mskrop. 101 „LU-DI“. Suite für Flöte und Klarinette (1976) Zimmermann
op. 102 Capriccio für Cellisten-Ensemble, mindestens 6 Violoncelli (1977) Mskr.
op. 103 Passionsmusik nach dem Evangelisten Lukas für gem. Chor, Solostimmen und Orchester (1977) THIASOS
op. 104 Sinfonietta Nr. 2 für Kammerorchester (1978) Mskr.
op. 105 Das bucklichte Männlein. Paraphrase über ein altes Lied für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott (1978) Zimmermann
op. 106 Concertino für Fagott und kleines Orchester (1979) Hansen
op. 107 Sonate Nr. 3 für Klavier (1979) Mskr.
op. 108 Trio für Oboe, Fagott und Klavier (1979) THIASOS Mskr.
op. 109 Symphonie Nr. 4 (1980) Mskr.
op. 110 Sonate für 2 Klaviere (1980) THIASOS
op. 111 Swegala-Fantasie für Flöte, Violoncello und Klavier (1980) Zimmermann
op. 112 Partita für Streichquartett (Str.Qu. Nr. 7) (1981) Schott
op. 113 Messe für gem. Chor, 4 Solostimmen und Orchester (1981/82) THIASOS
op. 114 Tröstet mein Volk. Motette für 4-6-stimmigen gem. Chor a cappella (1982) Schott
op. 115 Fantasia Ich ruf zu die, Herr Jesu Christ für Orgel (1982) Schott
op. 116 Meine Seele erhebet den Herrn (Lukas 1, 46-55) (Kleines deutsches Magnificat) für Sopran-Solo, einstimmigen Kinderchor (oder Frauenchor), Violoncello, Kontrabaß und Orgelpositiv (1982) Hänssler
op. 117 Sinfonietta Nr. 3 für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Klavier, Streichquartett und Kontrabaß (1982/83) THIASOS
vop. 118 Passionsmotette Christus, der uns selig macht. Choralvariationen für 6-stimmigen Chor a cappella (1983) Schott
op. 119 Sonate für Violoncello solo (1983) THIASOS Mskr.
op. 120 Introduktion und Rondo für 4 Kontrabässe (1983) Mskr.
op. 121 Quintett für Klavier und Streichquartett (1983/84) Mskr.
op. 122 Sinfonietta Nr. 4 für 2 Hörner, 4 Trompeten, 2 Posaunen und 1 Tuba (1984) Schott
op. 123 Variationen für Klavier (1984) Mskr.
op. 124 Sinfonietta da camera für Violinen-Ensemlbe (mindestens 4 Violinen) (1984) Mskr.
op. 125 Quintett für 2 Violinen, 2 Bratschen und Violoncello (1984/85) Mskr.
op. 126 Psalm 103 Lobe den Herren, meine Seele für gem. Chor, Sopran-, Alt- und Bariton-Solo, Orchester und Orgel (1985/86) Mskr
op. 127 Passacaglia Verleih uns Frieden gnädiglich für Orgel (1986) Mskr.
op. 128 Toccata Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist für Orgel (1986) Mskr.
op. 129 Symphonie für Streichorchester (1986) THIASOS
op. 130 Sonate Nr. 4 für Klavier (1987) Mskr.
op. 131 Streichquartett Nr. 8 (1987) Mskr.
op. 132 Der 13. Psalm Herr, wie lange willst du mein sogar vergessen für 4 Stimmen a cappella (Countertenor oder Alt, Tenor, Bariton, Baß) (1988) Mskr.
op. 133 Psalmengebet (Jona 2, 3-10) Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst und Choral Christ ist erstanden für 4-8-stimmigen gem. Chor, Gemeindegesang und Orgel ad lib. (1988) Mskr.
op. 134 Der 130. Psalm Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir für 4-stimmigen gem. Chor a cappella (1989) Schott
op. 135 Klaviertrio Nr. 2 (1989) THIASOS

Zahlreiche Werke ohne Opuszahl in den Gattungen Kammerorchester, Kammermusik, Klavier, Cembalo, Orgel, Chor a cappella, Sologesang mit Begleitung.

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